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IG RiverCruise befürwortet Entwicklungen der Schifffahrtsinformationssysteme

Basel, den 24. Juni 2005

Die IG RiverCruise hat beim Final Meeting des EU-Twinning Projektes „Binnenwasserstrassentransport und Sicherheit“ zwischen Deutschland und Rumänien am 9. Juni 2005 im rumänischen Tulcea / Donaudelta teilnehmen können.

Die EU-Programme „Twinning“ (als Teil der PHARE Hilfsprogramme der EU) wurden aufgelegt, um die Heranführung der mittel- und osteuropäischen Länder an die EU zu unterstützen.

Im Rahmen des Final Meetings dankte die IG RiverCruise dem deutschen Bundesverkehrsministerium für die Unterstützung der Belange der Kabinenschifffahrt und konnte den rumänischen Vertretern der Wasserstraßenverwaltung verdeutlichen, dass die geplanten Entwicklungen von Schifffahrtsinformationssystemen, Ausbau und Erhalt von Fahrrinnen und Liegeplätzen sowie regelmäßige Messungen und Informationen zu Pegelständen und Fahrrinnentiefen ein gewünschter und begrüßenswerter Schritt sind, die Schifffahrtsbedingungen im südlichen Donaubereich den westeuropäischen Bedingungen anzugleichen und sich diese Entwicklungen positiv auf die bereits steigende Anzahl von Anläufen der Kabinenschifffahrt in Rumänien auswirken werden.

Im weiteren Zusammenhang konnte sich die IG RiverCruise vom aktuellen Stand der mit Hilfe von EU-Technologieprojekten und Forschungsinitiativen entwickelten österreichischen River Information Services (RIS) für die Donau (DoRIS) bei einem Besuch des Testzentrums der via Donau, Entwicklungsgesellschaft mbH für Telematik und Donauschifffahrt, Mitte Juni in Wien überzeugen.

Durch die elektronische Erfassung von Position und Identität von Schiffen und deren Darstellung auf einer elektronischen Wasserstraßenkarte verbunden mit allen wichtigen nautischen Informationen über die aktuell befahrene Wasserstraße sowie der Verkehrssituation werden relevante Schifffahrtsinformationen gebündelt.

In der zukünftigen Entwicklung wird dieses System eine elektronische Grenz- und Zollabfertigung sowie eine optimale Nutzung der Schleusenkapazitäten sowie die Steuerung der Verkehrsströme ermöglichen.

Im Zuge der gewünschten Harmonisierung von Schifffahrtsbedingungen soll dieses System nicht nur auf der Donau europaweit implementiert werden.



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